Gesunde Öle für den Hund

Ungesättigte Fettsäuren sind nicht nur für uns wichtig, auch unsere Hunde benötigen sie. Neben hochwertigen Pflanzenölen wie zum Beispiel Leinöl sind es gerade auch Fischöle, die dem Hund wertvolle Nährstoffe liefern. Gesunde Öle kommen vor allem zum Einsatz, wenn man selbst für den Hund kocht (BARF), aber sie können auch als Extra gegeben werden, um für ein extra schönes und glänzendes Fell zu sorgen.

Liste gesunder Öle für den Hund

Liste von wertvollen und gesunden Ölen für unsere Hunde, alphabetisch sortiert. Enthalten sind Pflanzenöle und auch Fischöle. Einige dieser Öle, wie das Kokosöl, können innerlich als auch äußerlich angewendet werden.

Kokosöl

Ein echter Alleskönner ist das Kokosöl. Es wird innerlich als auch äußerlich angewendet. Bei der äußerlichen Anwendung kann es die Bierhefe in der Zeckenabwehr unterstützen. Denn ebenso wenig wie Zecken Hunde mögen, die Bierhefe im Futter haben, mögen sie eben Hunde, deren Fell mit Kokosöl eingerieben wurde. Zur Wirkung von Kokosöl auf Zecken. Äußerlich kann Kokosöl auch im Winter angewendet werden, zum Beispiel um spröde Pfoten zu pflegen. Bierhefe gegen Zecken.

Im Fressnapf regt Kokosöl dann noch den Stoffwechsel an.

Dem Öl wird eine antivirale und antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Anwendung und Wirkung Kokosöl: Für Haut, Fell und Pfoten. Ungezieferschutz (äußerliche Anwendung), antivirale und antibakterielle Wirkung).

Lachsöl für Hunde

Lachsöl ist ein sehr gesundes Fischöl (auch andere Fischöle sind sehr gesund, das Lachsöl dient hier eher als Beispiel). Lachsöl ist sehr reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Diese essenziellen Fettsäuren haben eine positive Wirkung sowohl auf den Hundestoffwechsel, seinen Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System. Mehr dazu bei Lachsöl für Hunde.

Anwendung und Wirkung Lachsöl: Glänzendes Fell, gesunde Haut, Stärkung des Immunsystems.

Lebertran

Lebertran ist besonders reich an Vitamin A und dem Sonnenvitamin D. Gerade im Winter wird Lebertran daher gerne eingesetzt. Neben Vitamin A und D enthält es auch wieder einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Lebertran ist aber auch reich an Vitamin E, Phosphor und Jod. Natürlich könnte man auch gleich auf Leber setzen, aber hier geht es ja um gesunde und wertvolle Öle für Hunde.

Anwendung und Wirkung Lebertran: Für gesunde Haut, ein gesundes Fell und zur Stärkung des Immunsystems.

Leinöl

Auch Leinöl enthält Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren und das im optimalen Verhältnis zueinander. Das stärkt das Immunsystem und unterstützt nicht nur die Nieren sondern auch die Leber. Gut für Haut und Hundefell ist Leinöl überdies.

Anwendung und Wirkung Leinöl: Haut, Fell, stärkt Immunsystem auch beim Hund, unterstützt Leber und Nieren.

Nachtkerzenöl

Nachtkerzenööl enthält einen hohen Anteil an Linol- und Gammalinolensäure. Enthalten sind Aminosäuren, Mineralien und Vitamin E. Die essenziellen Fettsäuren des Nachtkerzenöls unterstützen Hautgesundheit und Fellglanz beim Hund. Außerdem stärkt dieses gesunde Öl sein Immunsystem.

Anwendung und Wirkung Nachtkerzenöl: Glänzendes Fell, gesunde Haut, Stärkung Immunsystem. Kann als Kur und auch dauerhaft gegeben werden.

Schwarzkümmelöl

Auch das Schwarzkümmelöl kann innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Schwarzkümmelöl hat eine antibakterielle Wirkung. Daher wird dieses Öl auch gerne bei kleinen Hautschrammen eingesetzt.

Außerdem enthält Schwarzkümmelöl ätherische Öle und diese wirken eben auch als natürliche Abwehr gegen Parasiten. Wird das Schwarzkümmelöl dem Futter beigemischt, dann sorgt es auch  für ein glänzendes Fell.

Anwendung und Wirkung Schwarzkümmelöl:  Glänzendes Fell, schmerzlindernd, entzündungshemmend, entkrampfend und blutdrucksenkend. Hält es Parasiten fern (äußerliche Anwendung).

Bitte beachten damit das Öl ein gesundes Öl bleibt

Öle haben sehr viel Kalorien. Daher sollte man nicht zuviel Öl in den Fressnapf geben. Denn ein glänzendes Fell nutzt einem übergewichtigtem Hund nichts.